ZOI DVV-Pokal - Die Bärenhöhle erwartet einen Top-Gegner
- Kategorie: Volleyball
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Die Kaderplanung der Binder Blaubären TSV Flacht für die kommende Saison in der 1. Volleyball Bundesliga läuft weiter auf Hochtouren. Mit Gesa Brandstrup präsentieren die Verantwortlichen eine neue, hochinteressante Regisseurin für das Zuspiel. Die 20-Jährige wechselt vom Zweitligisten Sparkassen Wildcats Stralsund ins Heckengäu.
Gesa bringt trotz ihres jungen Alters bereits reichlich hochklassige Erfahrung mit. Ausgebildet wurde sie unter anderem am Bundesstützpunkt beim VCO Berlin und sammelte dort wertvolle Spielpraxis in der 2. Bundesliga. Zudem war sie feste Stütze der deutschen Jugendnationalmannschaft, mit der sie weltweit bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie den European Youth Olympic Festivals (EYOF) aufschlug.
Besonders spannend: Für Gesa ist Flacht die erste Station im deutschen Oberhaus. „Da es meine erste Saison in der 1. Bundesliga ist, bin ich super gespannt auf das neue Kapitel und freue mich riesig darauf, gemeinsam mit Flacht anzugreifen“, blickt die sympathische Zuspielerin voller Vorfreude auf die neue Herausforderung.
Der Steckbrief zu Gesa Brandstrup:
Nachgefragt: Gesa Brandstrup im Interview
Herzlich willkommen bei den Blaubären, Gesa! Du stehst schon sehr lange auf dem Volleyballfeld. Wann hat deine Reise begonnen?
Gesa Brandstrup: Ich spiele Volleyball seitdem ich sieben Jahre alt bin, also seit 2013.
Wenn man auf deine bisherige Karriere blickt, fällt auf, dass du extrem vielseitig bist. Welche Positionen hast du im Laufe der Jahre schon ausprobiert?
Gesa Brandstrup: (lacht) Oh ja, ich habe fast alles durch! Ganz am Anfang war ich Mittelblockerin, da ich in meinem Team immer die Größte war. Das hat sich dann aber relativ schnell geändert und ich wurde Diagonalangreiferin. In der Jugendnationalmannschaft und bei der Landesauswahl war ich dann kurzzeitig als Außenangreiferin im Einsatz, ehe ich mit dem Wechsel nach Berlin zur Zuspielerin umgeschult wurde. Die einzige Position, auf der ich noch nie stand, ist somit Libero – aber das lassen wir auch mal lieber sein!
Das heißt, du kennst das Spiel aus fast jeder Perspektive. Von deinem Heimatverein SC Spelle-Venhaus ging es für dich weit herum. Was waren deine wichtigsten Stationen?
Gesa Brandstrup: Angefangen habe ich in Spelle-Venhaus – die übrigens in dieser Saison den Aufstieg in die 3. Liga geschafft haben, was mich riesig freut! Mit 15 Jahren bin ich dann aufs Sportinternat nach Berlin zum VCO gewechselt, wo ich unter Manu in der 2. Bundesliga spielen durfte. Parallel dazu durfte ich zusammen mit Lara Schaefer in der Jugendnationalmannschaft spielen, wo wir tolle Erfahrungen bei der EM, WM und den EYOFs sammeln konnten. Nach meinem Abi zog es mich letzte Saison dann zu den Sparkassen Wildcats Stralsund in die 2. Liga Pro.
Nun schlägst du im Zuspiel für die Blaubären auf. Was fasziniert dich an dieser Rolle am meisten?
Gesa Brandstrup: Am Zuspiel gefällt mir besonders gut, dass ich das Spiel leiten kann und viel Verantwortung übernehmen muss. Zudem werde ich auf dem Feld gerne kreativ und freue mich umso mehr, wenn ich mit meinen Pässen die gegnerische Mitte ein bisschen verwirren kann.
Welcher Moment im Spiel sorgt bei dir für den ultimativen Adrenalinkick?
Gesa Brandstrup: Ein fetter Kill Block! Das ist der absolute Adrenalinkick. Oder natürlich, wenn wir als ganzes Team einen dieser ultralangen, umkämpften Ballwechsel für uns entscheiden.
Im Volleyball werden immer wieder neue Dinge ausprobiert. Wenn du eine Regel ändern könntest, welche wäre das?
Gesa Brandstrup: Aktuell brauche ich eigentlich keine Regeländerung, ich bin ganz zufrieden. Aber ich bin sehr gespannt, ob die Regeländerungen, die derzeit in der Volleyball Nations League (VNL) getestet werden, am Ende fest eingeführt werden und was da in Zukunft noch so kommt.
Vielen Dank für das sympathische Gespräch, Gesa! Wir freuen uns sehr auf deine Bundesliga-Premiere im Blaubären-Trikot und wünschen dir einen super Start in Flacht!
Foto: Tino Härle
Bewertung: 5 / 5
Am 12. und 13. Juni durften wir an der Bundesligaversammlung in Frankfurt teilnehmen. Zwei Tage voller spannender Diskussionen, neuer Impulse und wertvoller Begegnungen mit den Vereinen der 1. und 2. Volleyball-Bundesliga. 🤝
Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft, Engagement und Innovationskraft die Volleyball-Familie gemeinsam an der Zukunft unseres Sports arbeitet. 💙
Neben den vielen wichtigen Themen rund um die kommende Saison war vor allem der persönliche Austausch mit Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertretern aus ganz Deutschland ein echtes Highlight. Der offene Dialog, das gegenseitige Lernen und das starke Miteinander zeigen, was unsere Liga so besonders macht. 🙌
Ein großes Dankeschön geht an die Volleyball Bundesliga für die hervorragende Organisation und zwei rundum gelungene Tage. 👏
Ein besonderer Dank gilt zudem Kim Oszvald-Renkema für die inspirierenden Einblicke, die wertvollen Gespräche und ihren großen Einsatz für die Weiterentwicklung des Volleyballsports. 🌟
Mit vielen neuen Ideen, wertvollen Kontakten und großer Vorfreude im Gepäck blicken wir nun auf die kommende Saison.
🔥 Die Vorbereitungen laufen.
🏐 Die Spannung steigt.
💙 Wir können es kaum erwarten, dass es wieder losgeht.
Bewertung: 5 / 5
Ein großer Erfolg für den Nachwuchs der Blaubären: Bei der Württembergischen Beach-Meisterschaft der weiblichen U15 am 7. Juni 2026 sicherte sich die 1. Mannschaft des TSV Flacht den Titel und damit die Qualifikation für die Deutsche Beachmeisterschaft in Freiburg.
Erstmals war der TSV Flacht Ausrichter der Landesmeisterschaft auf seiner neuen Beachvolleyballanlage. Bei idealem Beachvolleyballwetter präsentierte sich der Verein nicht nur als hervorragender Gastgeber, sondern auch sportlich in Bestform. Mit zwei Mannschaften am Start unterstrichen die Flachterinnen einmal mehr die erfolgreiche Jugendarbeit der vergangenen Jahre.
Flacht 1 dominierte das Turnier von Beginn an. Das Team gewann sämtliche Gruppenspiele souverän und ließ auch im Halbfinale nichts anbrennen. Im Finale trafen die Flachterinnen auf die Volleyball Akademie Stuttgart und setzten sich eindrucksvoll mit 3:0 durch. Damit gelang dem Team die erfolgreiche Titelverteidigung.
Beach-Trainer Werner Slabon führte die Mannschaft damit bereits zum zweiten Mal in Folge zur Qualifikation für die Deutsche Beachmeisterschaft in der Altersklasse U15. Vom 25. bis 28. Juni 2026 dürfen sich die Flachter Nachwuchstalente nun mit den besten Beachvolleyball-Teams Deutschlands messen.
Auch die 2. Mannschaft des TSV Flacht wusste zu überzeugen. Das sehr junge Team zeigte während des gesamten Turniers starke Leistungen, sammelte wertvolle Erfahrung und erreichte einen hervorragenden 6. Platz.
Endstand der Württembergischen Beach-Meisterschaft U15 weiblich:
1. TSV Flacht 1
2. Volleyball Akademie Stuttgart
3. VSG Hohenlohe Öhringen/Untersteinbach
4. TSG Reutlingen
5. VfB Friedrichshafen
6. TSV Flacht 2
7. TV Rottenburg
8. MTG Wangen 2
9. MTG Wangen 1